Portugal/Spanien/Marokko

Radreise 2025

Mein Radfreund Michael Müller aus Würzburg hat mich kurzfristig zu einer Radtour von Faro/Portugal nach Spanien und Marokko eingeladen. Da konnte ich nicht nein sagen, habe ich doch auch das kalte, trübe Wetter, das nur dem Kalender nach Winter sein soll, satt und freue mich, bei wärmeren Temperaturen neue Strecken in Portugal, Spanien und vor allem in Marokko zu erkunden.

Einen Rückflug haben wir noch nicht gebucht. Wir werden sehen …. Ab Samstag, 8. Februar halte ich euch wieder auf dem Laufenden. Es wird hoffentlich für euch eine entspannende Alternative zu dem sich chaotisch entwickelnden Wahlkampf in Deutschland.

7.2.2025 Anreise

So unkompliziert hat es noch nie geklappt. Brigitte fährt mit mir nach Memmingen zum Flughafen. Das Einchecken mit dem Radkarton ist kein Problem. Ryan-Air ist überpünktlich und genauso schnell kann ich in Faro meinen Karton wieder in Empfang nehmen. Mit dem Taxi geht es in 10 Minuten in die Innenstadt von Faro. Am Hostel nimmt mich Michael Müller, mein Radfreund aus früheren Tagen in Empfang. Die Wiedersehensfreude ist groß. Haben wir uns doch seit unserer Südamerika-Tour 2018 nicht mehr gesehen. Er ist bereits gestern von Nürnberg hier eingetroffen und nimmt mich gleich mit in ein kleineres Gasthaus und zeigt mir das imposante Zentrum von Faro. Das Rad werde ich erst morgen zusammenbauen. Danach geht es gleich los in Richtung spanischer Grenze.

Ach ja das Wetter: Es hat zwar kurz vor unserer Ankunft etwas geregnet. Die Temperaturen sind aber abends immer noch bei 17 Grad. Das ist richtig angenehm. Nachdem bei uns heute Morgen ein eisiger Ostwind über die Straßen geblasen hat.

Kurz vor der Landung in Faro
Faro in den portugiesischen Landesfarben

8.2.2015 Faro/Portugal- Ayamonte/Spanien, 70 km, 330hm

Die Nacht ist kurz, schon vor 8 Uhr hilft mir Michael, mein Rad zusammenzubauen. Danach gönnen wir uns noch ein ausgiebiges Frühstück in einem Café, bevor wir dann losfahren. Mein Velotraum fühlt sich an, als ob ich erst gestern abgestiegen wäre. Und schon bald bin ich froh, dass ich es für diese Tour gewählt habe. Unser Weg führt uns größtenteils auf dem Eurovelo 1 Atlantik-Route nach Spanien. Und dieser Weg ist zu 80 % Gravel mit vielen Schlaglöchern. Durch die Städte ist es zur Abwechslung dann grobes Pflaster. Nichtsdestotrotz ist es eine sehr schöne Strecke. Auf der rechten Seite das Meer und auf der anderen Seite meistens Orangen- oder Zitronenplantagen. Die Betonburgen an der Algarve sind noch im Winterschlaf. Nur vereinzelte Touristen genießen die frühlingshafte Atmosphäre an diesem Teil des Atlantiks.

Abschließend müssen wir noch eine kleine Fähre benützen, um auf die andere Seite eines Meerarmes und damit nach Spanien zu kommen. Hier finden wir sehr schnell ein kleines Hostal, wo wir anscheinend die einzigen Gäste sind.

Michael ist nicht nur heute der Chefnavigator.
Orangenbäume und
Salzberge
säumen heute unseren Weg in Richtung Spanien

9.2.2025 Ayamonte- Trigueros 67 km, 450 hm

Die erste Herausforderung heute besteht darin, mein Fahrrad aus dem 2. Stock nach unten zu tragen. Der Aufzug ist zu klein. Es ist heute morgen noch frisch. So nehmen wir heute unser Frühstück in einem Café indoor zu uns. Der Weg geht heute nochmals fast 30 km auf dem ehemaligen Bahndamm weiter. Es gibt zwar keine nennenswerten Steigungen, aber der Weg ist manchmal breit, manchmal aber nur ein schmaler Singletrail. Immer aber ist der Untergrund eine große Herausforderung. Mal schotterig, mal tiefer Sand, immer mit Schlaglöchern, und meistens gefüllt mit Wasser. Wie tief sie sind, weißt du erst, wenn du stecken geblieben bist. Gut dass meine Satteltaschen wasserdicht sind. Ca. 10 km vor dem Ende wechseln wir ziemlich genervt auf die Asphaltvariante bis zum Ende des Trails in Gibraleon. Während gestern noch Orangen- und Zitronenbäume unseren Weg säumten, waren es heute Quadratkilometer große Erdbeer- und Blaubeer-Gewächshäuser. Bei einer entspannenden Pause buchen wir das Hotel in der nächsten Ortschaft Trigueros. Schon um 16 Uhr können wir heute einchecken. Wieder einmal scheinen wir die einzigen Gäste zu sein.

Auf dem Bahndamm
Über die Eisenbahnbrücke
Wasserflasche füllen
Unsere heutige Unterkunft

10.2.2025 Trigueros- Sevilla, 86 km, 692 hm

Heute gibt es in der Herberge ein Frühstück. Es ist zwar bescheiden, aber immerhin kommen wir früher weg. Aber es ist mit 7 Grad heute morgen noch richtig kalt. Auch ein paar kleinere Anstiege bringen uns trotz langen Hosen und Jacken nicht ins Schwitzen. Die ersten zwanzig Kilometer legen wir auf grobschotterigen Gravel und permanenten Gegenwind zurück. Danach wird die Strasse besser, der Wind aber bleibt. Nach einer letzten anstrengenden Steigung sind wir in einem ersten Vorort von Sevilla. Ein Radweg beginnt, der aber zwischendurch wieder aufhört. Michael spielt seine vollen Navigationskünste und Verkehrs-Cowboytum aus, sodass wir um 16 Uhr im Zentrum ankommen und eine halbe Stunde später ein Zimmer in einem Hostel beziehen können. Nachdem Michael schon mal in Sevilla war, zeigt er mir noch die ersten Sehenswürdigkeiten. Morgen Vormittag werden wir den zweiten Teil der Stadtbesichtigung machen, bevor wir um die Mittagszeit zu einer Halbetappe in Richtung Tarifa starten

Bei einer kurzen Rast gibt es selbstgepflückte Orangen
Ein riesiges Solarfeld mit Spiegeln und Türmen
Die Kathedrale von Sevilla
Das Eingangstor zur Kathedrale
Maurische Baukunst nicht zu übersehen

11.2. 2025 Sevilla – Las Cabezas de San Juan, 54 km, 280 hm

Nach einem Frühstück in einem Café packen wir gleich unsere Sachen und gehen im ersten Teil unseres heutigen Programms mit dem Rad aufSightseeing-Tour in Sevilla. Die Kathedrale, in der der Sarg von Christoph Kolumbus liegt, der Turm, von dem man über ganz Sevilla sieht, der künstlerische Pilz und der Plaza de Espana sind die bekanntesten Sehenswürdigkeiten, die wir uns anschauen. Anschließend geht es am Nachmittag auf einer weiteren Halbetappe weiter in Richtung Tarifa. Außerhalb der Stadt erwartet uns heftiger Gegenwind. So sind wir ziemlich platt, als wir nach 54 km in Las Cabezas de San Juan vom Rad steigen. Gott sei dank ist die einzige Unterkunft noch frei. Den Schlüssel bekommen wir an einer Tankstelle.

Der imposante Pilz
Der Sarg von Christoph Kolumbus, getragen von 4 Königen

12.2.2025 Las Cabezas – Medina Sidonia, 74 km, 978 hm

Beim Frühstück heute morgen sind wir die einzigen Männer. An allen anderen Tischen sitzen nur Frauen, die meisten Rauchen und haben sich scheinbar viel zu erzählen. Es ist zwar noch recht frisch, der Wind hat aber merklich nachgelassen. Und er kommt heute seitlich von hinten. Die Straßen sind gut, der Verkehr im ersten Teil gar nicht vorhanden, später wird er mehr, aber dann haben wir einen breiten Seitenstreifen. Dafür geht es heute stetig bergauf und bergab, aber meist nur moderat. Erst der Schussanstieg mit teilweise deutlich mehr als 10% fordert uns nochmals heraus. Wie in der italienischen Toskana scheinen hier alle Dörfer und Städte auf einer Anhöhe zu liegen. Wobei die Gegend hier sehr spärlich besiedelt ist. Dafür gibt es sehr viele Windkraftanlagen und Solarfelder. Macht auch Sinn bei den vielen Sonnenstunden. Gleich hat Michael eine schöne Unterkunft gefunden in der verwinkelten Innenstadt mit den engen Strassen und Häusern.

Viele meist weißen Häuser schmiegen sich an den Berghängen
Das stilvolle Rathaus unseres heutigen Etappenortes Medina Sidonia

Unsere Herberge
Jede Stadt ist von einer Festungsmauer umgeben.

13.2.2025 Medina-Tarifa-Tanger/Marokko

Heute gibt es im Hotel ein sehr gutes Frühstück. Danach geht es erst mal wieder steil hinunter. Die Sonne scheint vom fast wolkenlosen Himmel. Trotzdem fühlt sich der Fahrtwind kühl an. Die Straßen sind gut mit wenig Verkehr. Heute wartet auch kein steiler Anstieg auf uns. Die landwirtschaftliche Gegend ist richtig grün. Es muss hier in letzter Zeit viel geregnet haben. In jeder Senke steht noch Wasser. Es fühlt sich fast so an wie in Irland.

Aber plötzlich biegen wir auf eine kleine Nebenstraße ab. Die ist anfangs noch so etwas wie asphaltiert. Doch plötzlich wird daraus eine holprige, löchrige Erdstrasse. Es fühlt sich an, wie auf einem wilden Pferd zu reiten. Und das die nächsten 20 km. Ziemlich durchgeschüttelt erreichen wir 20 km vor Tarifa wieder eine Teerstrasse. Der Rest ist dann Genussradeln an der Atlantikküste entlang. Es bleibt uns noch genug Zeit, ein verdientes Mittagessen zu uns zu nehmen. Wir haben noch fast zwei Stunden Zeit, bis die Fähre nach Tanger startet. Eine Stunde später sind wir dann in Tanger. An der Hotel-Rezeption empfängt uns ein junger Marokkaner, der ein gutes Deutsch spricht. Wie er sagt, hat er es sich selbst beigebracht.

Heute morgen beim Start in Andalusien, nicht in Irland
Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg
Radfahren zwischen zwei Meeren. Links der Atlantik, rechts das Mittelmeer
Die Fähre wartet…

14.2.2025 Ruhetag in Tanger

Nach einer Woche Radfahren durch Portugal und Spanien gönnen wir uns heute in Tanger einen Ruhetag. Wir nützen die Zeit natürlich erstmal, um uns eine Verschnaufpause nach den doch anstrengenden letzten Tagen zu nehmen. Aber auch, um die interessante Künstler-Stadt Tanger mit den vielen kleinen Gassen und der Kasbah zu erkunden. Und natürlich die leckeren marokkanischen Spezialitäten zu genießen. Aber auch, um die Wäsche waschen zu lassen und uns auf die kommenden Etappen und der Navigation vorzubereiten. Es werden voraussichtlich 6-7 Tage sein bis wir Melilla erreichen, um dort die Fähre zurück nach Malaga zu erreichen.

Es wird uns voraussichtlich eine schöne aber anstrengende Woche mit vielen Höhenmetern erwarten…

Viele enge Gassen prägen das Stadtbild von Tanger

15.2.2025 Tanger – Tetouan, 77km, 1213 hm

Es ist heute recht diesig, das spanische Festland ist nicht zu sehen. Erst geht es dem Meer entlang. In Tanger noch auf breiter Promenade, später auf der Straße in stetigem auf und ab bei regem Verkehr. Nach ca. 25 km verlassen wir die Küstenstraße und es geht auf schwer zu erkennenden Asphalt weiter. Es geht stetig steil bergauf durch kleine Ansiedlungen. Es gibt hier mindestens gleich viele Ziegen, Schafe und Esel wie Menschen. Gepflügt wird hier noch mit Ochsen. Irgendwann geht es genauso steil wieder bergab wie es aufwärts ging. Und wir sind fast wieder auf Meereshöhe. Jetzt kommt noch der Hauptanstieg, bei dem wir dann am höchsten Punkt fast wieder bei 300 Meter sind. Die Straße ist jetzt gut ausgebaut, der Verkehr mäßig. Das bleibt auch so bis 10 km vor unserem heutigen Ziel in Tetouan. Diesen heftigen Verkehr mit vielen LKWs müssen wir noch hinnehmen, bevor wir ziemlich geschafft in dem Zentrum der 400 000 Einwohner zählenden Stadt von den Rädern steigen.

Erst geht es auf der Uferpromenade dem Meer entlang.
Dann in weniger besiedeltes, bergiges Gebiet des Rif-Gebirges
Das Zentrum von Tetouan

16.2.2025 Tetaoun-Chefchaoun 63 km, 1150 hm

Nach einem ausgiebigen Frühstück in einem Café am Wegesrand kommen wir gut aus der Großstadt raus. Allerdings empfängt uns dort gleich ein heftiger Gegenwind. Und der wird uns den ganzen Tag entgegenblasen. Die Straßen sind gut mit breiten Seitenstraßen. Der Sonntagsverkehr ist heftig, die Straße steigt kontinuierlich und gipfelt schließlich auf den letzten 5 km in steilen Rampen. Erst nach 37 km haben wir die erste Abfahrt. Und 6 km vor dem Ziel erwartet uns noch ein heftiger Schlussanstieg bevor wir ziemlich geschafft an unserem Tagesziel in Chefchaouen ankommen. Wir finden ein akzeptables Privatquartier und beschließen, nach den anstrengenden zwei letzten Tagen morgen nochmals einen Ruhetag einzulegen.

Bergetappe im Rif-Gebirge
Gut ausgebaute Straße, der Seitenstreifen lässt aber zu wünschen übrig
Chefchaouen wird auch die blaue Stadt genannt.

17.2.2025 Ruhetag in Chefchaouen

Wir nutzen den Ruhetag, um erstmal richtig lange zu schlafen und ein Frühstück ohne Eile genießen zu können. Danach starten wir eine Runde zu Fuß durch die beeindruckende Medina von Chefchaouen mit ihren blauen Häusern und schmalen Gassen, die an einem Berghang zu hängen scheinen.

Und wir kommen gemeinsam zum Entschluss, nicht ans Mittelmeer nach Melilla weiter zu radeln, sondern auf der anderen Seite über Larache am Atlantik entlang nach Tanger zurück zu fahren. Und von dort aus nach Hause zu fliegen. Wir planen für diese Tour nochmals 3 Tage ein.

Blaue Häuser gehen über in blauen Himmel
Die Häuser scheinen am Hang zu kleben
Ganz schön müde nach dem langen Aufstieg

19.2.2025 Chefchaouen-Quezzane 72 km, 920 hm

Wir starten heute relativ früh zur Etappe nach dem Ruhetag in Chefchaouen. Obwohl wir heute bei der Tour fast 400 hm mehr bergab als bergauf fahren, ist die Strecke mit knapp 1000 hm recht anspruchsvoll. Aber es macht heute richtig Spaß, Rad zu fahren. Die Strecke ist schön, die Straßen gut und der Verkehr mäßig. So sind wir heute schon um 14 Uhr an unserem Etappenziel. Gerne würden wir noch ein Stückchen weiter fahren, doch da hätten wir das Problem, eine Übernachtung zu finden. So quartieren wir uns im besten Hotel des Ortes ein. Hier funktionieren nicht nur die Duschen und Toiletten, es gibt sogar einen Pool und Whirlpool, zur Freude von Michael. Auch das Abendessen ist im Preis inbegriffen wie das Frühstück morgen früh.

Heute Abend hat es zum ersten Mal richtig geregnet. Wir hoffen aber, dass wir morgen wieder trocken bleiben.

Ein Blick zurück auf Chefchaouen
Heute haben viele Esel den Weg gesäumt.

20.2.2025 Quezzane – Larache, 88 km, 666 hm

Wir bekommen ein hervorragendes Frühstück in unserem Spa-Hotel, das Energie für den ganzen Tag liefern sollte. Es hat nachts stark geregnet, als wir aberkurz vor halb zehn wegfahren, scheint die Sonne schon wieder kräftig. Die marokkanischen Autofahrer sind heute sehr aggressiv. Wir haben keinen Seitenstreifen auf der stark befahrenen , schmalen Straße. Sie überholen uns trotz Gegenverkehr und es geht öfters sehr eng zu. Erst nach der Hälfte der Strecke und zwei ordentlichen Anstiegen wird der Verkehr deutlich weniger. Wir kommen, heute erstmals mit deutlichem Rückenwind, gut voran. So sind wir schon um 14.30 Uhr in Larache am Atlantik, unserem heutigen Etappenziel. Wir finden heute ein kleines, aber ansprechendes Hotel in der Innenstadt mit Dachterasse und Blick auf das Meer.

Die Berge werden flacher. Wir haben das Rif-Gebirge hinter uns
Durch schmale Gassen geht es zu unserem Hotel
Jetzt sind wir wieder am Atlantik

21.2.2025 Larache-Tanger, 98 km, 685 hm

Mit dem Sonnenaufgang um 8 Uhr verlassen wir unsere Herberge und nach einem reichhaltigen Frühstück in einem Café geht es auf unsere letzte Etappe. Michael hat die Komoot-Strecke maximiert sowohl was die Länge als auch die Höhenmeter angeht. Der Verkehr hält sich in Grenzen und die Straßen sind teilweise gut ausgebaut. In Asilah sind wir wieder am Pazifik und fahren die nächsten 20 Kilometer am Strand entlang. Schon um 14.30 Uhr haben wir die Stadtgrenze von Tanger erreicht. Jetzt beginnt die Karton-Sammelaktion. Zwar sagen sie uns am Flughafen in Tanger, dass auch eine Folie reichen würde. Doch die Gefahr der Beschädigung der Räder ist uns zu groß. In der Nähe des Flughafens sichtet Michael einen größeren Karton am Wegesrand, den vermutlich jemand verloren oder weggeworfen hat. Er rollt ihn zusammen und nimmt ihn mit. Bei einem großen Möbelhaus finden wir weitere Kartonteile und nehmen sie mit. Bei einem Radgeschäft, das wir als nächstes anpeilen, haben sie leider keine Rdkartons verfügbar.

Nachdem wir um 17 Uhr in unserem Hotel angekommen sind, ist nach der Dusche ein gutes Abendessen angesagt. Danach fangen wir noch an, aus den Kartonstücken einigermaßen stabile Radkartons zu basteln. Wir werden morgen sehen, ob die Aktion erfolgreich ist.

In Asilah wieder am Atlantik
In Tanger wird gerade ein neues Fußballstadion gebaut

22.2.2025 Abschied Marokko- Flug Tanger – Memmingen

Ja, die Aktion gelingt. Michael bastelt 2 Radkartons nach Maß. Knapp 90 Minuten genügen, um zwischen dem Frühstück und dem Check-out aus dem Hotel unsere Räder in zwei fast flugtauglichen Kartons zu verpacken. Nach einem kurzen Spaziergang zum Schiffshafen von Tanger wartet dann schon unser Taxi zum Flughafen. Dort bekommen unsere Kartons noch eine dünne Außenhaut aus Folie umgewickelt, um unsere Räder in Memmingen nicht in handlichen Einzelteilen in Empfang nehmen zu müssen. Michael packt sofort auf dem Flughafen sein Rad wieder aus und zwanzig Minuten später ist er schon auf dem Weg nach Memmingen, aber nicht vor wir uns herzlich verabschiedet haben. Nachdem er keine gute Zugverbindung mehr bekommt, übernachtet er in Memmingen und fährt am nächsten Tag entspannt nach Würzburg.

Und ich werde von Brigitte abgeholt und freue mich schon auf ein Bier und ein gewohntes Bett.

Noch ein Besuch des Segelhafens vor dem Heimflug
Gut und günstig mit Ryan Aur
Ein letzter Blick auf Marokko